Wir haben alle schon mal genervt eine Antwort getippt, sie abgeschickt und es fünf Minuten später bereut. Oder etwas freundlich Gemeintes geschrieben, das kühl ankam.
Bevor Sie die nächste heikle SMS, E-Mail oder WhatsApp-Nachricht schreiben, probieren Sie das:
Kopieren Sie, was Sie geschrieben haben, fügen Sie es in ChatGPT oder Gemini ein und fragen Sie:
"Wie kommt diese Nachricht an? Könnte sie unhöflich, kühl oder unklar wirken? Schlage eine freundlichere Version vor, die trotzdem sagt, was ich meine."
Sie bekommen zwei nützliche Dinge zurück: eine ehrliche Einschätzung des Tons und eine umgeschriebene Version, die Sie so senden oder noch anpassen können, bis sie nach Ihnen klingt.
Das lohnt sich besonders bei den Nachrichten, die am meisten zählen — eine Antwort an den Chef, wenn Sie frustriert sind, eine SMS an ein Familienmitglied nach einem Streit, eine Nachricht an die Lehrerin oder eine bestimmte Antwort an eine Firma, die Sie enttäuscht hat. Es dauert nur ein paar Sekunden länger, als die Nachricht selbst zu schreiben — und ist viel billiger, als es hinterher wieder geradezubiegen.
Ein Hinweis: KI liest nur die Worte auf dem Bildschirm — sie kennt nicht Ihre Geschichte mit der Person, Ihren Humor oder wie Sarkasmus zwischen Ihnen beiden ankommt. Nehmen Sie die Einschätzung als zweite Meinung, nicht als letztes Wort — besonders bei Menschen, die merken würden, wenn eine Nachricht plötzlich nicht mehr nach Ihnen klingt.
Wenn Sie das nächste Mal mit einem flauen Gefühl vor „Senden" zögern, erspart Ihnen diese dreißig Sekunden vielleicht später ein unangenehmes Telefonat.